Weniger ist richtiger

Geschäftsstrategien in disruptiven Zeiten

Kleinundpläcking Weniger ist richtiger

Mit 3.500 werbefinanzierten AUS (Autonomous Uber Shuttle) deckt Uber in Manhattan 2025 den kompletten Individualverkehr ab. Zuvor hat 2020 Changsa als erste Millionen-Metropole alle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren verboten. Auch London hat dem Klimawandel Rechnung getragen und den gesamten Individualverkehr aus der Innenstadt verbannt. Der Wettbewerb der etablierten Automobilhersteller vollzog sich bis dahin in drei Stufen: Elektromobilität, Digitale Mehrwerte, Autonomes Fahren.

Im Ergebnis bestimmen 2025 Integratoren wie Uber und DIDI die Zukunft der Mobilitätsträger, die von deutschen Premiumherstellern produziert werden. Doch wie sollte man 2017 mit Start-Ups umgehen, die keine Regeln akzeptieren? Wie hätte man damals diesem disruptiven Wettbewerb besser begegnen können? Chinesisch – dominant? Westfälisch – pluralistisch? Amerikanisch – freiheitsliebend? In jedem Fall hätte man rechtzeitig darüber nachdenken müssen, was man aufgibt, um Investitionen für neue Innovationen freizusetzen. WENIGER IST RICHTIGER.

Doch woher weiß man am Ende, wo es sich lohnt mutig zu sein?

Man hätte 2017 den jungen Menschen nur zuhören müssen. Sie hätten überall auf der Welt Überfluss, Stress und zunehmende Fremdbestimmtheit beklagt. Sie hätten gesagt: „Ich möchte aus meinem Leben etwas machen und hierzu brauche ich einfache Lösungen, die sich gut anfühlen.“ „Mein Job ist kein Problem, doch meine Freundin zieht für ein Jahr nach Singapur. Wie kann ich sie weiter täglich sehen und dreimal im Monat in die Arme nehmen?“ Wie hätte man ausgehend von diesen Beobachtungen 2017 neue Zugänge zu Ihrer Marke entwickeln können?

Man hätte in Zeiten zunehmend künstlicher Intelligenz z.B. über den Faktor Mensch nachdenken können. Schließlich werden Marken aus Emotionen und nicht Algorithmen gebaut. Das Erlebnis von Beziehung, Erfahrung und Empathie steht vor einer Renaissance.

Oder man hätte sich vor der Verbannung aus den Innenstadtlagen auf den Faktor Raum konzentrieren können. Wenn Wohnungen immer kleiner werden und Megastädte keine Grenzen mehr haben, wird für die Menschen die Aufenthaltsqualität auch außerhalb des Autos von zentraler Bedeutung.

Ebenso hätte man sich dem Faktor Zeit annehmen können, denn Zeit stellt 2017 für alle Menschen weltweit das höchste Luxusgut dar. Doch nicht jeder digitale Mehrwert generiert auch mehr Zeit. Gezielte On-Demand Services und Optionen, die Mobilität ersetzen, gewinnen an Relevanz.

Jeder Anbieter individueller Mobilität, der künftig die Zusammenführung von Menschen weiterentwickelt, kann das Leben seiner Kunden nachhaltig verbessern. Entscheidend ist die Linie, die klare Haltung, mit der ein Weg aus der eigenen Marke heraus eingeschlagen und stringent umgesetzt wird.

VISION, MISSION, STRATEGY

Ein großes Bild, ein klarer Weg und ein gemeinsames Ziel!

Beschreiben Sie die Zukunftsszenarien des Marktes und ihre Vision eines digitalen Geschäftsmodells. Erläutern Sie, über welche Etappen Sie diese digitale Transformation meistern werden. Fokussieren Sie sich hierbei auf wenige, Ihren Units klar zugeordnete Unternehmensziele. Wer alles will, verliert.

Nennen Sie diesen Weg, der ihre Unternehmensidentität z.B. vom Automobilhersteller zum Mobilitätsprovider, verändern wird, klar beim Namen. Entwickeln Sie Ihre Marke und ihre Werte schrittweise weiter, aber bleiben Sie Ihrer Haltung und damit ihrem emotionalen Beziehungsversprechen treu.

Leiten Sie aus dem künftigen Kundennutzen ein gemeinsames Ziel ab und beschleunigen Sie Ihre Managementkultur. Sie müssen nämlich nicht nur kollaborativer und handlungsfähiger werden, sondern alle in die Lage versetzen, wenigen aber sinnvollen Produktinnovationen und Use Cases nachzugehen. Auf dem Weg aus mehr nicht nur weniger, sondern das Richtige zu entwickeln, helfen wir Ihnen gerne.

Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an, wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen.

Kontakt:

Arne Klein
akl@kleinundplaecking.com
+49 172 991 44 51

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